Druckprägung, Fotografie Werne Feller Druckprägung, Fotografie Werne Feller

Fotografien in der 2. Druckedition «Das Attisholz-Areal im Wandel»

Vernissage, Fotografie Rolf Roth Vernissage, Fotografie Rolf Roth
Vernissage, Fotografie Rolf Roth Vernissage, Fotografie Rolf Roth
Vernissage, Fotografie Urs Schüpbach Vernissage, Fotografie Urs Schüpbach

Zum allerersten Mal wurden im neu eingerichteten Grafikatelier Drucke in limitierter Auflage von je 10 Exemplaren erstellt. Die Drucke wurden jeweils mit einem Prägestempel „CA“ für Campus-Attisholz als Signum geprägt und sorgfältig archiviert. (Papier: Hanemühle Photo Rag 308g/m2, Druck mit pigmentierter Tinte. Haltbarkeit über 60 Jahre.)

Die Fotografen Corso Bertozzi, Stefan Bichsel, Stefan Blau, Werne Feller, Elisa Ferraro, Simon von Gunten, Kardo Kosta, Patrick Lanz, Pedro Meier, Baldy Minder, Renu Röthlisberger, Melanie Rüedi, Urs Schüpbach und Mike Wolff erarbeiteten in einem Workshop ihre E.A. Werke und zeigen diese Werke im Rahmen dieser Ausstellung in der Säulenhalle - Individuelle und leidenschaftliche Blickpunkte des Areales.

Als Gegenpol ist eine Aufnahme der unberührten Brache im Foyer aufgehängt. Das «Farbenkatapult» als Relikt der Farbanschläge steht diesem Gegenüber. Persönliche Sätze der Kunstschaffenden unterstreichen diese Installation.

 «Seit über 5 Jahren fotografieren wir in der ehemaligen Zellulosefabrik und beobachten dabei den Zerfall, die laufenden Veränderungen und den Aufbruch zum neuen Attisholz-Areal.» (Stefan Bichsel, Urs Schüpbach)

«Das Areal lag auf meiner alten Joggingstrecke." (Elisa Ferraro)

«Was mich mit dem Areal verbindet, ist das angesammelte Energie Feld der Menschen, die einen Teil ihres Lebens dort gearbeitet haben und jene Energie, die durch die Umwandlung des Areals in einen Ort der Schöpfung geschaffen wurde. Für mich ist es der große Widerspruch zwischen Konsum und visueller Poesie.» (Kardo Kosta)

«Ich war im Rahmen vom Videodreh der Berner Rapperin 11Ä zum ersten Mal im Areal und wurde sofort in seinen Bann gezogen.» (Baldy Minder)

«Die Möglichkeit an einem solch ungewöhnlichen Ort etwas gestalten zu dürfen, war ausserordentlich spannend und der Austausch mit den verschiedenen Künstlern sehr inspirierend.»
(Renu Röthlisberger)

«In Luterbach aufgewachsen, ist auch das Attisholz Teil der Erinnerungen.» (Patrick Lanz)

«Amongst the echoes of time, we are the discovery mode…»
(
Mike Wolff)

«Ich hatte mich damals in das Areal eingeschlichen, um das Gelände auf eigene Faust zu erkunden.» (Stefan Blau)

«Diese Industriebrache, dieses Areal der ehemalige Zellulosefabrik Attisholz, ist für mich eine verwunschene Traumlandschaft, quasi eine altägyptische Tempelanlage, ein Angkor Wat aus vorsintflutlichen Zeiten, evoziert Szenenbilder aus Science-Fiction Filmen wie Solaris, Avatar, Metropolis, Frankenstein und Titanic zugleich, mahnt an Ruinenlandschaften von Berlin bis zu den Traktorenfabriken am Wolgastrand.» (Pedro Meier)

«In der Zeit des Umbruchs, wenn die Monofunktionalität aufgehoben ist, wird das Areal zur Projektionsfläche für allerhand wundersame Ereignisse des Zufalls und der Poesie, bis der Ort wieder einem neuen, geordneten Dasein zugeführt wird.»
(
Simon von Gunten)

«Ich verbinde mit dem Attisholz-Areal, Freundschaft, Kunst, Emotionen, Familie Essen, Trinken, Gemütlichkeit und für mich vor allem die KantineAttisholz wo ich auch arbeiten darf. The Happy Place to be.» (Melanie Rüedi)

«Wir lernten uns auf dem Areal kennen.»
(Werne Feller/Corso Bertozzi)

 

Öffnungszeiten Galerie Säulenhalle:

Fr 16.00 – 20.00 Uhr
Sa 14.00 ­– 19.00 Uhr

So 11.00 ­– 16.00 Uhr

An alle Raubritter und Wegelagerer:

Text: Elena Roth

Beitragsbild: Prägestempel im Grafikatelier / Ort: Campus Attisholz / Foto: © wne

Bilder: © Rolf Roth, Urs Schüpach

 

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