Die Vision des Campus Attisholz

Die geplante Entwicklung auf dem Gelände dauert bis 2040 und ist ein Generationenprojekt. Kunst und Kultur sind feste Bestandteile der Strategie aus dem ehemaligen Industriestandort ein lebenswertes, urbanes Quartier zu formen.

Wann ist eine Transformation abgeschlossen? Kann es einen Status Quo in der Entwicklung eines Lebensraumes geben? Leben selbst kennt keinen Stillstand, entsprechend unterliegt der Raum in dem es sich zuträgt, permanenten Veränderungen. Unsere Vision ist es eine Institution für Kunst und Kultur an Ort zu etablieren, die diesem Umstand der permanenten Veränderung Rechnung trägt. Auch hier stellen wir die Prozesse in den Mittelpunkt. Es soll ein Ort für interdisziplinären Austausch entstehen, der allen Nutzern des Areals offen steht.

Die zu fördernden Kunstschaffenden werden professionell begleitet, ihre Arbeit dokumentiert und  archiviert. Neben regionalen, nationalen und internationalen Kunstschaffenden, welche vor Ort arbeiten, etablieren wir ein jährlich wiederkehrendes «Artist in Residence Programm», indem wir Kunststipendien für das Arbeiten und Wohnen vor Ort vergeben.

Die Elemente des Campus Attisholz

Der Innenausbau, das Nutzungskonzept sowie die Verwaltung der Veranstaltungsräume Säulenhalle und Auditorium, welche ab Mai 2019 öffentlich zugänglich sein werden, obliegt dem Verein BTS - Mandatsträger ist der Campus Attisholz. Diese Räumlichkeiten vermieten wir zur kommerziellen Nutzung weiter.

Den Boulevard, die Säulenhalle und Off-Spaces bieten wir Kunstschaffenden als Ausstellungs- und Inszenierungsräume an. Der Campus-Attisholz hat im Jahr 6 Konzeptausstellungen zu Themen rund um das Attisholz auf der Agenda, welche von uns kuratiert und gefördert werden.

Erzeugnisse an Ort werden dokumentiert und publiziert. Wir verstehen darunter zum Einen die Arbeit der Publikation recording, welche sich inhaltlich der Transformation des Areals durch die Kunst und Kultur annimmt, zum Anderen Druckerzeugnisse und Druckwerke, welche an Ort enstehen.

Ateliers als Ort des Werkens. Ein Workshop auf dem Boulevard, eine Holz- und Metallwerkstatt, ein grafisches Druckatelier und ein Siebdruckatelier - dies Alles, nutzbar für Kreative, bietet der Campus Attisholz an.

Von 2016 bis Ende 2019 besuchen uns über 60 Kunstschaffende aus 10 Ländern in kleinen Slots von 2-3 Wochen. Wir bieten Kost und Logis, Material und Kunstraum an. Die Vernetzung und Kooperationen mit regionalen Kunstschaffenden steht für uns an vorderster Stelle.

Die Produktion vor Ort und ihre Ergebnisse werden im Rahmen des Projektbereiches Off-Museum archiviert, aufbereitet, ausgestellt und diskutiert. Der Campus Attisholz wird mit den Jahren Sammlungen von Druckgrafiken, Kunstarbeiten und Dokumentationen aufbauen und pflegen.

Attisholz-Areal und BTS

In der Rolle als Förderverein des Campus Attisholz bietet der Verein dank seiner Zielsetzungen in den Statuten die Basis für die Kunst- und Kulturentwicklung im Attisholz-Areal.

Die Halter AG beabsichtigt das Thema «Kunst und Kultur» im Einklang mit den zukünftigen Nutzungen wie Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung und Forschung langfristig auf dem Attisholz-Areal zu verankern.

Der Verein BTS möchte Kunstschaffenden Begegnungsräume für Diskussionen, Veranstaltungen, Ausstellungen usw. zur Verfügung stellen. Durch dieses Engagement soll die Öffnung des Areals und dessen Bekanntheit gesteigert werden.

Zwischen dem Verein BTS und der Halter AG wurde eine Nutzungs- und Entwicklungsvereinbarung für die Räume abgeschlossen, welche dieser befristet und unentgeltlich nutzen kann.

Eine Anlaufstelle in Form eines Cafés sowie diverse Ausstellungs- und Werkstatträume, die von Kunstschaffenden und der Öffentlichkeit genutzt werden können, stehen an oberster Stelle.

Den Abschluss der Projektphase, in der sich der Campus Attisholz seit der «Kettenreaktion16» befindet, bildet die «Kettenreaktion19» in Form einer umfangreichen Veranstaltung von Mitte Juni bis September. Die Publikation dazu erscheint im Oktober 2019.

Für das Jahr 2018

Ein besonderer Dank an die Gönner:
Almeta Recycling AG (Bellach), Amrhein-Stalder AG (Solothurn), Avesco Rent (Schweiz), BK-Bierkultur / Öufibrauerei (Solothurn), GA Weissenstein GmbH (Solothurn), Knuchel Farben (Wiedlisbach), LOOP Colors Gemany (Deutschland), Powerhouse (Luterbach), sowas ag (Biberist) 

Ein besonderer Dank an die Supporter:
Jean-Claude Cattin (Solothurn), Brauerei H. Müller AG (Baden), Druckerei ROS (Derendingen), Druckerei Herzog AG, Langendorf, Bernd Eigler (Luterbach), Kurth Glas und Spiegel AG (Zuchwil), Michel + Jenni AG (Belp), Mueller AG Komponenten + Service  (Langenthal), Parkforum Wylihof (Luterbach), Querform GmbH (Bellach), Strahm Haustechnik GmbH (Oberbipp), Studer GmbH (Riedholz), Studer Metallbau (Luterbach), Vorhangatelier Feller Partner (Solothurn), VXCO (Derendingen)  

Für die Umsetzung und Support:
Peter Bolli (Uster), Peter Emch, Verein Combo (Zürich), Bosto Diteschi, Thomas Eberle (Zürich), Antonia Feller (Biberist), Lea Fröhlicher (Solothurn), FC Riedholz, Gemeinde Riedholz, Harald Hinz (Lauterbach DE), Corinne Havrda (Solothurn), Christian Kahne (Biberist), Kaufmann Anton (Solothurn), Flo Kaufmann (Solothurn), Oleg und Annette Kaufmann (Recherswil), Corinne Laciga (Kerzers), Reto Lüthi (Riedholz), Caroline Montandon (Bern), Stephan Ott (Frankfurt), Hansjakob Pfister (Riedholz), RYF-HAUSTE.CH AG (Solothurn), Senn Patrick, Tompai Ferencz (Utzenstorf), Widmer Cyrill (Biberist), Wolff Mike (Bottmingen), Vigier Holding AG (Luterbach), X Light&Sound GmbH (Langenthal)

Ein spezieller Dank geht an die Aktiv- und Fördermitglieder der Vereins BTS und allen Helfern für ihren Einsatz.

Redaktionsschluss: Attisholz, 20. Juli 2018

 

Für das Jahr 2017

Ein besonderer Dank an die Gönner:
Amrhein-Stalder AG (Solothurn), GA Weissenstein GmbH (Solothurn), Neuenschwander AG (Lohn-Ammansegg), Protectas SA (Pratteln), Towerbus(Bern), Vini al Grappolo (Solothurn), Vincoeurs GmbH (Solothurn)

Ein besonderer Dank an die Supporter:
Bruno Walter Architekten+Planer AG (Solothurn), Burki Getränke (Biberist), Druckerei ROS (Derenringen)
Gattin Jean-Claude (Solothurn), Chäsi (Riedholz), Thomas und Kathrin Jenni-Waldner (Günsberg), Furchner Reinhard (Viganello), SFS Unimarket (Zuchwil), Tschumi Madleine Treuhand (Solothurn), Oskar Wyss (Solothurn), Verein Offener Bücherschrank (Solothurn), Verein Radiologisch (Oberdorf), Jump TV (Solothurn)

Für die Umsetzung und Support:
Miryam Abebe (Solothurn), Nicolo Bernasconi (Solothurn), Corso Bertozzi (Zürich), Stefan Blau (Herzogenbuchsee), Peter Bolli (Uster), Eva Gauch (Solothurn), Tobias Gehri (Alchenstorf), Judith Gerwald (Solothurn), Glutz Daniel (Solothurn) Hinz Harald (Lauterbach DE), Patrick Hunka (Solothurn), Imbach Rolf (Solothurn), Jaggi Aaron (Herzogenbuchsee), Kadar Peter (Oberengstringen), Kammerer David (München DE), Kaufmann Anton (Solothurn), Flo Kaufmann (Solothurn), Kaufmann Oleg und Annette (Recherswil), Corinne, Laciga (Kerzers), Montandon Caroline (Bern), Moser Christoph (Derendingen), Lavoyer Yves (Solothurn), Markus Moerler (Zuchwil), Muga GmbH (Attisholz),  Münger Pierre-Alain (Zuchwil), Pfister Hans-Jakob (Riedholz), Pije (Biel), Christoph Rölli (Solothurn), Schweizer Peter, Steinmann Helge (Hofheim DE), Taskovic Aleksander (Bannwil), Tompai Ferencz, Widmer Cyrill (Biberist), Wolff Mike (Bottmingen), Wyss Fabian (Etziken), Wyss Oskar (Solothurn)

Redaktionsschluss: Attisholz, 8. Mai 2017